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| Der Begriff der "Montanindustrie" in der Literatur
Definition von 1896
Definition von 1986
Definition von 2011
Definition von "Industrie", 1896
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| Zum Begriff "Historische Montanindustrie"
Der Begriff "Historische Montanindustrie" bezeichnet die Gesamtheit der montanwirtschaftlichen Prozesse von ihren urgeschichtlichen Anfängen bis zum Beginn der neuzeitlichen Technischen Revolution im 18. / 19. Jahrhundert u.Z. Das dieser Begriffsbestimmung zugrunde liegende Konzept stützt sich auf ein weitgefasstes Verständnis von "Industrie" als ein vom Handwerk zu unterscheidendes Gewerbe der Stoffveredelung. Vergleiche hierzu die oben angeführte Definition von "Industrie" aus dem Jahr 1896 ).Inhaltlich umfaßt der Begriff der Historischen Montanindustrie die Gebiete
Holzkohlenerzeugung, Verhüttung von Erzen, Bearbeitung erschmolzener Metalle, Weiterverarbeitung der Metalle. - das bis in ferne Zeiten zurückreichende Suchen und Erschliessen von Erzlagerstätten; - die ur- und frühgeschichtlichen Anfänge der Holzkohlenerzeugung; - die Anfänge der Metallgewinnung und der Metallverarbeitung in der Mittel- und Jungsteinzeit; - die Fortführung und Weiterentwicklung der genannten Prozesse in der Kupfersteinzeit, Bronzezeit und klassischen Eisenzeit; - die montanwirtschaftlichen Prozesse in der anschließenden langen Übergangsperiode bis zum Einsetzen der Technischen Revolution im 18. und 19. Jahrhundert u.Z. Die Historische Montanindustrie umschließt somit alle industriell oder quasi-industriell geführten Prozesse des Findens und des Abbaus von metallhaltigen Erzen, des Erzeugens von Holzkohle für die Hütten- und Schmiedeprozesse, des Verhüttens aller Arten von Erzen und des Herstellens von metallischen Zwischen- und Endprodukten. Mit dem Beginn der Technischen Revolution der Neuzeit
endete die Epoche der Historischen Montanindustrie. Die Montanindustrie
wurde um den Abbau von Steinkohle, das Erzeugen von Steinkohlenkoks als
neuem Energieträger und das im großen Maßstab erfolgende
Produzieren von Stahl wesentlich erweitert. Durch die rasch zunehmende
Verwendung von Steinkohlenkoks in den Hütten- und Schmiedeprozessen
verlor die Holzkohle im Verlauf des 19. Jahrhunderts u.Z. ihre viele Jahrtausende
währende Rolle als Hauptenergieträger für die Montanindustrie.
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| Lange vor dem Beginn von Metallerzeugung und -bearbeitung,
schon seit den Anfängen des Brennens von Gegenständen der Töpferei
bzw. der Keramik und dem Herstellen erster Formen von Glas, wurde die Holzkohle
neben dem Holz einer der wichtigsten Brennstoffe zum Erzeugen von Gebrauchsgegenständen.
Auf die lange Entwicklungsgeschichte der intentionell erzeugten Holzkohle und ihre große historische Bedeutung für die gesellschaftlichen Produktionsprozesse wurde in vergangenen Jahrzehnten mehrmals in Fachpublikationen hingewiesen. So kamen die Münchener Holzforscher Dietrich Fengel und Gert Wegener in ihrem 1984 im Verlag de Gruyter unter dem Titel "Wood: Chemistry Ultrastructure Reactions" erschienenen Werk bezüglich der Holzkohle zu dem Schluß: "The conversion of wood to charcoals
is one of the oldest processes used by mankind."
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Aus wissenschaftshistorischer Sicht hatte der Altertumsforscher
Albert Neuburger bereits in seinem 1929 erschienen Buch "Die Technik des
Altertums" formuliert:
"Die Herstellung der Holzkohle bildete ein wichtiges technisches Gewerbe, der Stand der Köhler war ein zahlreicher und weitverbreiteter." 235 |
Alfred Lucas schrieb in seiner 1962 in London herausgegebenen
umfassenden Studie "Ancient Egyptian Materials and Industries" hinsichtlich
des historischen Gewichts, welches die Holzkohle als universaler Brennstoff
besaß:
"The value of charcoal in the progress of civilization must have been enormous, for without charcoal any advance in metallurgy beyond the most primitive methods would have been difficult, if not impossible." |
| Mit den Anfängen des Verhüttens von Kupfererzen
und etwas später mit dem Herstellen von Bronze kam es zu einer weiteren
und besonders gravierenden Erhöhung der Bedeutung von Holzkohle. Sie
wurde zum wichtigsten Energieträger auf
dem Gebiet der Produktion metallischer Erzeugnisse und erhielt damit
unter den Brennstoffen den dominierenden technischen Status, den sie bis
ins 19. Jahrhundert u.Z. behielt.
Von Beginn der Bronzezeit an wurde die Köhlerei in
die Produktionsketten der historischen Montanindustrie, die von der Erzsuche
über den Erzbergbau und die Erzverhüttung bis zur Metallerzeugung
und Metallverarbeitung reichten, integriert. Die
Köhlerei war ein eigenes Gewerk, welches die Aufgabe hatte,
den für das Funktionieren von Erzverhüttung, Metallgewinnung
und Metallverarbeitung unverzichtbaren Brennstoff Holzkohle in industriemäßigen
Mengen zu liefern.
Sowohl die von Naturprozessen verursachte Holzkohlenentstehung als auch die von Menschen vorgenommene intentionelle (zweckbestimmte) Holzkohlenerzeugung beruhen auf einer unter möglichst großem Luftabschluß stattfindenden Verschwelung von Holz. Diese Holzverschwelung hat mit dem Verbrennen von Holz nichts gemein. Auch das unter Zugang von Luft im offenen Feuer stattfindende Verkohlen oder partielle Ankohlen von Holz darf nicht mit Holzverschwelung verwechselt werden. Die im Ergebnis der Holzverschwelung entstehende Holzkohle ist kein Produkt von Holzverbrennung, sondern selbst ein Brennstoff. Ihr hoher Kohlenstoffgehalt von 80 bis 90 Prozent und ihr damit im Zusammenhang stehender hoher Heizwert von 29 bis 33 KJ/g zeichnen die Holzkohle gegenüber dem Holz als einen Brennstoff neuer und bedeutend höherer Qualität aus. Es ist diese neue Qualität des Brennmaterials, welche in der Geschichte der Menschheit das Verhütten von Erzen, das Schmelzen von Metallen und das Schmieden metallischer Werkstoffe erst möglich gemacht hat. EGe |
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( 2 ) Technisches Prinzip intentioneller Holzkohlenerzeugung |
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Die von Menschen vorgenommene, intentionelle Holzkohlenerzeugung erfolgte seit den in der Steinzeit entstandenen Anfängen der Köhlerei nach den von der Natur übernommenen beiden Grundformen der Holzverschwelung in Meilern: erstens den oberirdischen, stehenden oder liegenden Erdmeilern und zweitens den in die Erde eingelassenenen Grubenmeilern 201 EGe |
| Fachgerechtes, das heißt vollständiges Verschwelen des im Meiler befindlichen Kohlholzes (als Kohlholz wird das zur Verschwelung vorgesehene Holz bezeichnet) erforderte ständiges Einhalten der Balance zwischen zwei Extremsituationen: dem Aufflammen (Durchgehen) des Meilers bei zuviel Zufuhr von Luft und dem Erlöschen (Ersticken) des Meilers, wenn die Luftzufuhr völlig unterdrückt wurde. |
| Die zur Balance erforderliche Steuerung der Luftzufuhr
erfolgte über einzelne Öffnungen in der Meilerdecke. Die Öffnungen
wurden vom Köhler (synonym Kohlenbrenner) verengt bzw. vollständig
geschlossen, wenn durch zuviel Zufuhr von Luft im Meiler ein Sauerstoffüberschuss
entstand, der das Kohlholz verbrennen ließ anstatt es zu verschwelen.
Die Öffnungen in der Meilerdecke wurden erweitert, wenn der
im Inneren des Meilers ablaufende Verschwelungsprozeß aus Luftmangel
zu ersticken drohte,.
Die Farbe des Rauches, der über die Öffnungen nach außen drang, signalisierte dem Köhler, ob die Luftzufuhr gedrosselt oder erhöht werden mußte. Weißer Rauch war das Zeichen, dass das Kohlholz vollständig verschwelt war, der Meiler geöffnet und die fertige Holzkohle entnommen werden konnte. EGe 2005 |
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( 3 ) Holzkohlenerzeugung und Köhler in der Geschichtsschreibung |
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Die Bedeutung, welche die Holzkohle in der Menschheitsgeschichte bis ins 19. Jahrhundert unserer Zeit besaß, wurde und wird in der Geschichtsschreibung über die Jahrtausende hinweg kaum beachtet. In historischen Darstellungen der Metallgewinnung und -verarbeitung, wie sie aus der Bronzezeit überliefert sind, wurde die Holzkohle als Energielieferant zwar gelegentlich erwähnt, auf die eigentliche Holzkohlenproduktion und ihre Produzenten, die Kohlenbrenner bzw. Köhler, wurde aber schon damals nicht eingegangen.. Gründe für das weitgehende Verschweigen der großen Rolle, welche die Holzkohle bereits ausgangs der Jungsteinzeit und über die gesamte Bronzezeit hinweg für die grundlegenden Produktionsprozesse des Verhüttens metallischer Erze, des Schmelzens der metallischen Werkstoffe und des Schmiedens der Werkstücke sowie des Weiterverarbeitens metallischer Zwischenprodukte spielte, sind, mit ganz wenigen Ausnahmen, weder aus frühgeschichtlichen Quellen noch aus montanhistorischen Darstellungen späterer Zeitabschnitte erkennbar. Im Unterschied zu den Bergleuten, Hüttenwerkern und Schmieden blieben die Köhler im Dunst der frühen Geschichtsschreibung weitestgehend unsichtbar und unbeachtet. Holzkohle wurde und wird häufig auch noch heute selbst von manchen Fachwissenschaftlern als etwas Banales, Vernachlässigbares aufgefasst, was auf der Erdoberfläche herumliegt und dementsprechend am ehesten mit Pferdeäpfeln, Eselsdung oder Kamelmist verglichen werden kann. EGe |
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Die Nichtbeachtung des Berufsstandes der Köhler gilt auch für das Alte Testament (AT) der Bibel. Das AT enthält zwar vereinzelte Angaben zum Abbau von Erzen und zu metallurgischen Aktivitäten, Hinweise auf das Herstellen von Holzkohle für damalige Produktionsprozesse mit hohem Energieverbrauch und auf die Arbeit der Kohlenbrenner fehlen jedoch völlig. An einigen Stellen des AT wird indirekt auf Kohle (Holzkohle) als Brennmaterial bezug genommen. Das gilt für die Anwendung von Wörtern wie Kohlenglut, Kohlenfeuer, Kohlenbecken und Kohlenpfannen (siehe Zweite Salomonische Spruchsammlung 26,21; Buch Jeremia 36,22-23 und 52,19; Johannes 18,18 und 21,9).. Zwei Bibelverse haben das Arbeiten eines Schmiedes mit Kohlenglut und Kohlenfeuer zum Gegenstand (siehe Buch Jesaja 44,12 und 54,16):In zwölf Bibelversen kommt in Verbindung mit religiösen Motiven die Wortgruppe „glühende Kohlen“ vor (siehe Zweites Buch Samuel 22,9 und 22,13; Buch Ijob 41,13 und weitere neun Verse). Zu beachten ist die im Psalm 120,4 enthaltene Wortgruppe „glühende Ginsterkohlen“. Sie macht auf den zur Holzkohlenherstellung verwendeten Ginsterstrauch aufmerksam. Vermutlich geht es um Weißen Ginster (retama raetam), einen in den Wüsten Palästinas weiß blühenden, etwa zwei Meter hohen Strauch. Der Strauch ist zwar blattlos, aber dennoch soll unter ihm der Prophet Elia geschlafen haben (siehe 1 Könige 19, 4-5). 202 Altes Testament Martin Luther übersetzte "Ginster" mit "Wacholder",
jedoch wurde diese Übersetzung später wieder verworfen. Das harte
Holz des Ginster einschließlich seiner Wurzeln soll nach der
Überlieferung eine "die
Hitze lange bewahrende Holzkohle" ergeben.
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Es wäre unrichtig, aus der relativ geringen Zahl der im Alten Testament zu findenden Benutzungen des Wortes "Kohle" oder seiner Wortverbindungen den Schluss zu ziehen, daß es zu "biblischen Zeiten" und an den entsprechenden historischen Orten keinen sonderlich beachtenswerten Bedarf an Holzkohle gegeben habe. Das Gegenteil war der Fall, wie archäometallurgische Funde mittlerweile bezeugen. Der Bedarf an Holzkohle war beträchtlich, jedoch stand dieser Brennstoff zu keiner Zeit "wie von selbst“ zur Verfügung. Für eine ausreichende Holzkohleproduktion waren auch schon damals drei grundlegende Voraussetzungen nötig: |
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| Zu den Arbeiten der Kohlenbrenner gehörten auch das Heranschaffen des für die Meiler ausgewählten Holzes und das Transportieren der erzeugten Holzkohle an die Orte ihres Verbrauchs. | ||||||
| Die Qualität der Holzkohle war zusammen mit der Güte der verfügbaren Erze entscheidend für die Qualität der Produkte von Verhüttung und Metallverarbeitung. EGe 2008 | ||||||
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"Charcoal, which may be dealt with conveniently in connexion with wood, was until comparatively recently, when it was largely displaced by paraffin oil (kerosene), the principal fuel of Egypt and it is still much used. At one time charcoal-burning was extensively carried out in the eastern desert and in Sinai, in both of which localities it still lingers on, though to a very limited extent, and it is this industry that has been largely responsible for the destruction of trees in those districts. Charcoal has often been found in connexion with ancient Egypt, for example in Badarian graves; in First Dynasty tombs at Saqqara; in two of the store rooms of the pyramid temple of Menkaure (Fourth Dynasty) and in early dynastic tombs at Naga el Dair, and it is mentioned as being distributed to the masons who cut the corridors of one of the royal tombs in the Valley of the Tombs of the Kings. The making of charcoal was a natural outcome of the burning of wood, and the first deliberate making must have been very early in Egyptian history, though the date is unknown." 203 Lucas ==> “Holzkohle war bis in die jüngste Zeit,als sie vom Paraffinöl verdrängt wurde, der Hauptbrennstoff in Ägypten, wobei sie immer noch viel genutzt wird. In früherer Zeit wurde das Kohlenbrennen extensiv in der östlichen Wüste und im Sinai betrieben. In beiden Gegenden wird es in sehr begrenztem Umfang noch weitergeführt. Es war diese Industrie, die für das Zerstören der Baumbestände jener Distrikte im hohen Maße verantwortlich ist."It (charcoal) was used extensively in the smelting of metal ores, since it enabled high temperatures , sometimes exceeding 1000°C, to be eached." 204 Gale ==> "Holzkohle wurde häufig zur Erzverhüttung verwendet, da sie hohe Temerperaturen erzeugte, die mitunter 1000°C überschritten."
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Acacia seyal Del.; |
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In verglastem Material wurden (größere) Mengen von Holzkohle gefunden. Analysen von entnommenen Proben ergaben, daß als Kohlholz die Akazien- oder Eselsfeige (Ficus sycomorus) verwendet wurde. Einige Stücke dieser Holzkohle waren auffallend lang, was vermuten läßt, daß diese Holzkohlen während des Feuerns entstanden sind und nicht in einem separaten Prozess gezielt produziert wurden. Es wird angenommen, daß diese Holzkohlen irgendeinem anderen Herstellungsprozess zur Verwendung dienten. [Nicholson / Henderson] |
| Da nur wenige Brennöfen gefunden wurden und die meisten davon noch in alten Ausgrabungen, waren die Möglichkeiten zum Ermitteln des jeweils verwendeten Brennstoffs begrenzt. In Abydos und Amarna wurden jedoch holzkohlenähnliche Fragmente gefunden, wobei in Amarna die Strukturen, mit denen der Brennstoff im Zusammenhang steht, auf Glasproduktion hinweisen. Es ist nicht klar, ob es sich in Amarna um absichtlich produzierte Holzkohle handelt oder ob es einfach ein Nebenprodukt ist, entstanden beim unvollständigen Verbrennen von Holz als dem eigentlichen Brennstoff. Da in einigen Fällen ziemlich lange Stücke gefunden wurden (siehe oben), ist anzunehmen, daß es Produkte unvollständiger Verbrennung sind. Es müssen weitere Untersuchungen erfolgen. 208 Glas, 209 Fayence |
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Das erste von Menschen geschaffene Glas wurde gegen Ende des 5. Jahrtausends in Mesopotamien und Ägypten erzeugt. Es handelte sich um Glasuren von Perlen. Das Herstellen von Glas-Schmelzen unter Verwendung von Sand, Kalk und Flussmitteln begann vermutlich im 16. Jahrhundert v.u.Z. im vorderasiatischen Raum. Beim Verfolgen von Fremdherrschern (Hyksos) bis nach Syrien und Palästina brachten ägyptische Truppen offenbar von dort erste kleine Glasprodukte in Form von Glasstäben und Glasstreifen mit nach Hause. Entsprechende Glasstäbe wurden zu Hunderten in den Glaswerkstätten von Malkatta und Amarna gefunden. 210 Pharao |
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| Die Glasproduktion begann in der Antike vermutlich im
16. Jahrhundert v.u.Z. Zu dieser Zeit erschienen in Ägypten die ersten
Hohlgläser.
Glasierte Objekte, die als zufällige, durch hohe Temperaturen bewirkte Veränderungen von keramischen Oberflächen entstanden sein können, kennt man bereits aus dem 5. Jahrtausend. Aus dem 4. Jahrtausend stammen in Ägypten und Mesopotamien gefundene Fayencen (amorphe Glasuren auf kieseligen Keramiken). Glasierte Keramiken, bei denen die Glasur in einem eigenen Arbeitsgang aufgetragen wurde, traten erstmals im 4. bis 3. Jahrtausend v.u.Z. auf. Seit der 3. Dynastie (um 2600 v.u.Z.) wurde in großen Mengen das "Ägyptisch-Blau" hergestellt und in ganz Ägypten zur Wandmalerei sowie zum Bemalen von Holz- und Steinfiguren verwendet. Erzeugt wurde dieser blaue Farbstoff durch Verschmelzen von Quarzsand, Kalk und Kupfermineralien, wodurch ein intensiv blau gefärbtes Kupfer-Calcium-Silicat entstand. In der Mitte des 2. Jahrtausends waren dann mit der schon lange beherrschten Keramikherstellung, der nahezu industriemäßigen Farbstofferzeugung und der technologisch ausgereiften Erzverhüttung alle erforderlichen technischen Voraussetzungen für das Herstellen großer Mengen von Glas vorhanden. Außer einzelnen vagen Hiweisen auf das Beschicken von Glasschmelzöfen mit Holz ist hingegen kaum etwas über den Brennstoff bekannt, mit dem die zum Erzeugen von Glasschmelzen notwendigen Temperaturen von weit über 1000°C erreicht wurden. EGeAls Rohstoffe wurden bei den altägyptischen Gläsern Quarz, Kalk, Soda und färbende Metalloxide verwendet. Bestätigt wird diese Zusammensetzung durch das in Keilschrift erhaltene und in der Tontafelbibliothek des assyrischen Königs Assurbanipal (Regierungszeit 669 - 631 oder 627 v.u.Z.) in Ninive gefundene älteste bekannte Glasrezept:
In einer anderen Übersetzung des genannten Glasrezepts werden "60 Teile Meersand, 180 Teile Asche, 2 Teile Salz und 1 Teil Kreide" angegeben. 211 Glasgeschichte , 212 Wildglas Im Vergleich mit dem aus den Wüsten stammenden Sand
hatte Quarz, welches wahrscheinlich
den in den Wüsten beiderseits des Nils in großen Mengen vorkommenden
Quarzgeröllen entnommen wurde, den Vorteil größerer Reinheit
und geringeren Eisengehalts.
Für das Färben von Gläsern kam eine große Zahl chemischer Verbindungen in Frage. Häufige Farbtöne waren hellblau, dunkelblau, gelb, weiß und rot. Blaue Farbe wurde in ihren Abstufungen durch Kupfer-, Kobalt- und Eisenionen, Gelb durch Bleiantimonat, Weiß durch Trübungsmittel wie Zinnoxid und Rot durch Kupferoxid erzeugt. Mit Kobaltzusatz wurde ein besonders intensives Blau erzielt. Das Schmelzen der Glasmasse erfolgte in Keramiktiegeln, die im Brennofen aufgestellt wurden. Um den gewünschten Farbton zu erhalten, mußte nach dem Zusetzen des Färbungsmittels zur Glasmasse im Schmelzofen eine bestimmte Brenntemperatur und Ofenatmosphäre eingehalten werden. Zum Verschmelzen der Einzelbestandteile der Glasmasse war eine Brenntemperatur von ca. 1400°C notwendig. Neben Ägypten entwickelte sich zu gleicher Zeit die Glasherstellung auch in Mesopotamien (siehe die genannten Tontafeltexte mit den Glasrezepturen aus der Zeit von Assurbanipal im 7. Jahrhundert v.u.Z.). Von der Mitte des zweiten bis zum Ende des ersten Jahrtausends v.u.Z. gab es im Vorderen Orient eine einheitliche Glastechnologie. 213 Riederer Die um das Jahr 500 v.u.Z. (nach anderen Quellen um 150 v.u.Z.) an der östlichen Mittelmeerküste erfolgte Erfindung der Glasmacherpfeife führte zu einer bedeutsamen Weiterentwicklung der Glasverarbeitungstechnologie. Ort der Erfindung war vermutlich die zwischen Beirut und Tyros gelegene Hafenstadt Sidon (arabisch Saida), damals ein Zentrum der Glasherstellung. |
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In der Gegenwart wird mit ""Millennia of smelting activity left unique slag dumps in which large amounts of charcoal from all periods were well preserved under the arid climatic conditions." ==> "Tausende von Verhüttungsaktivitäten hinterließen einzigartige Schlackenhaufen, in denen aus allen Perioden dank des trockenen Klimas große Mengen von Holzkohle erhalten geblieben waren.""The results of charcoal analyses so far available from Feinan show profound differences in the composition of fuel between different smelting periods.From the early Bronze Age to the Iron Age a change in the fuel composition is observed from tree species such as Juniperus phoenicea, Quercus calliprinos, Olea europaea, and pistacia atlantica to tree and shrup species like Tamarix, Retame raetam and Haloxylon persicum as well as Phoenix dactylifera. Out of these, in Roman times Tamarix is largely absent, and Acacia increase.The tree species which were important in the Bronze Age were not used again as fuel until the Mameluk period." ==> "Die Ergebnisse von Holzkohlenanalysen, soweit sie für Fenan verfügbar sind, zeigen tief greifende Unterschiede in der Zusammensetzung des Brennstoffs zwischen den verschiedenen Hüttenperioden ((die Autoren meinen hier mit Brennstoff das zur Holzkohlenerzeugung verwendete Holz)."For the use of wood or charcoal as fuel not only physical-chemical properties or the amount of wood per individual alone are of major importance, but also the ability of the vegetation units exploited to regenerate has to be considered." ==> "Für die Nutzung von Holz oder Holzkohle als Brennstoff sind nicht nur die physikalisch-chemischen Eigenschaften oder die pro Individuum verfügbare Menge an Holz von großer Bedeutung. Berücksichtigt werden muß auch die Fähigkeit der Vegetationseinheiten zu ihrer Regenerierung." 215 Fuel ressources |
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Präzise Aussagen über das Herstellen und Anwenden
von Holzkohle für die Erzverhüttung in Mesopotamien liefert eine
auf Tontafel geschriebene Anweisung des Babylonierkönigs Hammurabi
aus der Zeit um 1700 v.u.Z. :
Bemerkungen zur sumerisch-akkadischen Brennholz-Terminologie / Armas Salonen. – In: Jaarbericht van het Vooraziatisch-Egyptisch Genootschap Ex Oriente Lux, Leiden 18 (1964), S.331-338 (S.330)Aus dem Hammurabi-Text ist zu erkennen, daß mit den Hölzern oberirdische Kohlenmeiler aufgestellt werden sollten. Die Forderung, grünes Holz zu verwenden, läßt darauf schließen, daß das Holz nicht direkt zum Heizen der Schmelzöfen verwendet, sondern zuerst zu Holzkohle verarbeitet wird. Diese erzeugt die für die Metallgewinnung erforderlichen höheren Temperaturen. Eventuell reichte das Holz einer Schiffspartie für mehrere Meiler. Als Meilertyp käme ein aus drei Etagen bestehender Meiler in Frage, denn dem entsprächen die geforderten Stücklängen der Hölzer.
Der lange vor Beginn der Antike verfaßte Text weist
auf ein arbeitsteiliges Zusammenwirken hin, in das Forstarbeiter und Transportarbeiter,
Köhler und Hüttenarbeiter einbezogen waren. Im Text wird verdeutlicht,
daß die Erzeugung von Holzkohle zu den wesentlichsten Voraussetzungen
für das Tätigwerden der Hüttenarbeiter (Metallarbeiter)
gehörte, die sonst „mit leeren Händen dasitzen."
EGe.
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| Im Oman wurden urgeschichtliche Verhüttungsplätzen
zur Kupfergewinnung nachgewiesen. Große Schlackenmengen weisen auf
einen umfangreichen Verbrauch von Holzkohle hin.
In mehreren seit 1977 stattgefundenen Expeditionen des Deutschen Bergbaumuseums Bochum wurden zahlreiche Siedlungsplätze mit Resten umfangreicher früher Kupfergewinnung entdeckt. und archäologisch aufgearbeitet. Untersucht wurden Umfang und Herkunft des damals zur Verhüttung benötigten Holzes (“Brennholzes”). Vergleiche der aus Holzkohlenresten rekonstruierten urgeschichtlichen Vegetation mit der gegenwärtigen Baum- und Strauchvegetation ergaben keine grundsätzlichen Unterschiede. Unter klimatischen Aspekten analysierte geowissenschaftliche Befunde zeigen für die Zeit um 2000 v.u.Z einen zunehmend ariden Einfluß, der eine wesentliche Ursache für ökologische Veränderungen und damit auch für den Niedergang der Kupferverhüttung im Oman gewesen sein kann. Die Untersuchungen konzentrierten sich auf die Verhüttungsplätze von Al-Maysar (etwa 130 km sw-lich der Hauptstadt Muscat). In einem breiten Wadi mit zahlreichen Zubringern liegen ca. 200 t Schlacke aus etwa 50 Jahren Verhüttungstätigkeit um 2000 v.u.Z. (nach einer Mitteilung von Gerd Weisgerber an die Autoren). Pro Tonne Schlacke wurde nach bergbauarchäologischer Erfahrung der Energie-Inhalt von ca. 1,4 Tonnen Holzkohle benötigt. Dafür war ein Vielfaches an Holzmasse erforderlich. Das untersuchte Gebiet ist kein Waldland. Die Bäume
und Sträucher konzentrieren sich entlang der Wadi-Verläufe. Schätzungen
des derzeitigen Holzvorrates erfolgten an zwei Standorten: in einem “Wald”
von Prosopis-Bäumen und in einer Schirmakaziensavanne.
Von der Gattung Prosopis wurden bisher 44 Arten identifiziert. Vierzig davon stammen aus Lateinamerika. Als Ursprung dieser Pflanzengattung gilt jedoch Afrika, wo gegenwärtig südlich der Sahara nur die Art Prosopis africana einheimisch ist. Prosopis-Bäume erreichen Höhen bis zu 30 m. Viele Arten sind mit über 6 cm langen Dornen bewehrt.Zahlreiche Prosopis-Arten spielten bzw. spielen in ihrem Verbreitungsgebiet eine wichtige wirtschaftliche Rolle.Das Holz von untersuchten Prosopis-Bäumen hat eine hohe Rohdichte (bei luftgetrocknetem Holz zwischen 710 und 910 kg/m³), große Härte sowie Beständigkeit in den Dimensionen. Die aus Prosopis-Bäumen gewonnene Holzkohle besitzt gute Brennwerte (genauere Angaben fehlen. E.Ge.). In der Gegenwart stehen einer geregelten Nutzung der Prosopis-Wälder einige Hindernisse im Weg, die teilweise auch kultureller Art sind. Ein Beispiel hierfür ist der afrikanische Tschad, wo zwar alle Bevölkerungsgruppen an der Mitnutzung von Prosopis Ressourcen interessiert sind, zugleich aber nicht alle bereit sind, sich an der Holzfällerarbeit zu beteiligen, weil diese Tätigkeit als niedrig gesehen wird. 218 Prosopis
Der Heizwert des untersuchten Holzes beträgt bei einer Holzfeuchte von 50% ca. 11.500 kJ/kg. Der Heizwert der Holzkohle liegt bei 29.000 kJ/kg. Um den Heizwert von 1 kg Holzkohle zu erreichen, müssen demzufolge rund 2,5 kg Holz aufgewendet werden. Bei einfachen Meilern geht ein Großteil des mit dem Holz eingesetzten Heizwertes verloren. Die Energieausbeute liegt bei ca. 25 %. Für den ( tatsächlichen ) Energieinhalt von 1 kg Holzkohle wird deshalb das Vierfache des o.g. Wertes, d.h. 29.000 x 4 = 116.000 kJ berechnet. das ist etwas mehr als der Heizwert von 10 kg Holz. mit 115.000 kJ. In den Verhüttungsplätzen von Al-Maysar im Oman wurden in 50 Jahren rund 200 t Schlacke erzeugt. Das sind 4 t Schlacke/Jahr. Nach bergbauarchäologischen Erfahrungen wird pro Tonne Schlacke der Energie-Inhalt von 1,4 Tonnen Holzkohle benötigt. Bei 4 Tonnen Schlacke pro Jahr ergibt das einen Jahresverbrauch von 5,6 Tonnen Holzkohle. Wenn 1 kg Holzkohle den gleichen Heizwert hat wie 10 kg Holz, dann sind zum Herstellen von 5,6 Tonnen Holzkohle jährlich 56 Tonnen Holz erforderlich. Diese Rechnung enthält noch nicht den Holzbedarf der Menschen, welche Holzeinschlag, Köhlerei und Kohletransport ausführen. Ihr Holzbedarf bewirkt nahezu eine Verdoppelung der notwendigen Gewichtsmenge an Holz.
219 Oman |
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"The words for heated resin products, such as rosin, turpentine, tar, pitch and even the word resin itself have often been used interchangeably, which has led to much confusion. ... Tar and pitch are produced through destructive distillation, or pyrolysis. Tar is the initial pyrolysate formed from the heating of softwood or resin. Because the tars and pitches obtained from coniferous wood are largely formed from the resin trapped in the wood, the chemical compositions of these products bears some similarity to pyrolised resin.. Some of which are volatile and are contacted away, the more liquefiable portions being condensed by cooling. ... Tar is usually produced by strongly heating softwood or resin at a temperature of 350 °C. Further heating or distillation of the tar produces a thicker pitch. These compounds, which are blackand viscous in consistency, are paricularly suited for caulking or waterproofing." ==> "Die Wörter für die mittels Hitze gewonnenen Harzprodukte wie Harz, Terpentin, Teer, Pech und sogar das Wort "Harz" selbst wurden oftmals untereinander ausgetauscht, was zu viel Verwirrung geführt hat. ... Teer und Pech werden durch zersetzende Destillation bzw. Pyrolyse produziert. Teer ist das initiale (das anfängliche) Pyrolysat, welches beim Erhitzen von Weichholz oder Harz entsteht. Weil Teer und Pech, wenn sie von Nadelholz stammen, im wesentlichen von dem im Holz eingefangenen Harz gebildet werden, haben die chemischen Strukturen dieser Produkte Ähnlichkeit mit pyrolysiertem Harz.220 Resins , siehe auch 221 Lucas |
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Ägyptische Importe von Pech und Holzteer |
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"Although wood tar is a secondary product obtained during the process of making charcoal, which was one of the important minor industries in ancient Egypt, there is no evidence, that the tar produced was collected and utilized and, as the material found on, or in connexion with, mummies, is often fragrant and therefore almost certainly from coniferous woods (frequently probably juniper) which do not grow in Egypt, it seems highly probable that the wood tar or wood pitch used was imported and not produced locally." ==> "Obwohl Holzteer ein Sekundärprodukt der Holzkohlenherstellung ist, die im alten Ägypten eine der wichtigen Kleinindustrien war, gibt es keine Beweise, dass man den (beim Kohlenbrennen) produzierten Teer sammelte und nutzte. Wie in Verbindung mit Mumien aufgefundenes Material belegt, ist der Teer oft wohlriechend und stammt deshalb fast sicher von Nadelhölzern (wahrscheinlich häufig von Wacholder ), die in Ägypten nicht wachsen. Mit großer Wahrscheinlichkeit wurden Holzteer und Pech importiert und nicht am Ort produziert." |
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( 10 ) Harz im antiken Ägypten |
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"It is distinguish between a number of different types of resins, notably between coniferous resins, Burseraceous resins, labdanum, storax and pistacia resin." ==> "Es ist zu unterscheiden zwischen verschiedenen Arten von Harzen, besonders zwischen Harzen von Koniferen, Balsambaumgewächsen (Burseraceae), Zistrosen (Labdanum), vom Storax (Storaxbaum oder Amberbaum) und von Pistazien (Terebinthe bzw. Terpentinbaum)." 223 Harze , 224 Infoblätter |
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Bernstein im antiken Ägypten |
Although often described as a fossilised resin or gemstone, amber is not a mineral but a wholly organic substance. It is derived from resin-bearing trees, once clustered in dense now-extinct forests. Millions of years ago (mostly during the Middle Cretaceous in Tertiary periods), fallen trees from these forests, and their resins were carried via riverine routes to deltas or costal regions, where they were eventually buried by sediments." ==> "Herkunft des Bernsteins |
Funde von Bernsteinvariationen gibt es in Rumänien, Polen und Österreich. Im Nahen Osten existieren Bernsteinfundstätten im libanesisch-syrischen Gebiet (zwischen Beirut und Damaskus), in Israel und in Jordanien. 226 Fundorte |
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Siehe Datei zu Produktionsdaten ==>
| Arbeitsprozess | Hauptarbeitsmittel | Arbeits-
temperatur |
Hauptenergiequellen |
| Pyrolyse von Holz zum Erzeugen von Holzkohle | Kohlenmeiler | hoch | Holz (Primärenergieträger) |
| Pyrolyse von Holz zum Gewinnen von Pech und Teer | Kohlenmeiler | hoch | Verschwelendes Holz |
| Verhütten von Kupfererz zum Gewinnen von Kupfer | Verhüttungsofen | sehr hoch | Holzkohle |
| Legieren von Kupfer und Zinn zum Herstellen von Zinnbronze | Schmelzofen | sehr hoch | Holzkohle |
| Schmieden von Bronze zum Herstellen bronzener Waffen und Werkzeuge | Schmiedefeuer | sehr hoch | Holzkohle |
EGe 2011
Ende von Kapitel 2 (Holzkohle)
Aufruf des nächsten Kapitels über das nachstehende Kapitelverzeichnis Teil I, Spalte 1
| Kapitel | Thema | Kurzbezeichnung |
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Prolog | Prolog |
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Anlegen und Beherrschen von ortsfesten Feuern | Feuerbeherrschung |
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Holzkohle als Energiebasis der historischen Montanindustrie | Holzkohle |
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Suchen, Finden und Abbauen von Erzen | Erzabbau |
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Verhütten von Erzen zur Metallgewinnung | Verhüttung |
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Bearbeiten und Weiterverarbeiten von Metallen | Metallverarbeitung |
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